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Impfungen gegen COVID-19:


Ab wann?

Seit 06.04.2021 werden in unseren Praxen Schutzimpfungen gegen Covid-19 angeboten.  Als Covid-Schwerpunktpraxis werden wir uns  an der Impfaktion von Beginn an beteiligen. Allerdings werden den Praxen derzeit  nur beschränkt Impfdosen zugeteilt. Weiterhin gelten auch für Impfungen in der Praxis die Priorisierungsvorgaben des Gesundheitsministeriums, auch wenn diese für den Landkreis Schwäbisch Hall aufgrund der hohen Inzidenz-Werte derzeit ausgesetzt sind. Grundsätzlich haben wir abweichend von der staatlichen Vorgaben einen Entscheidungsspielraum, auch Patienten zu impfen, bei denen wir eine Schutzimpfung für vordringlich halten.

Welcher Impfstoff?

In den ersten zwei Wochen der Impfaktion (06.04 - 16.04.2021)  wird der Impfstoff von BIONTECH ausgeliefert. Ab der Kalenderwoche 16 (ab 19.04.2021) wird auch der Impfstoff von ASTRA-ZENECA zum Einsatz kommen. Wir haben auf die Zuteilung des Impfstoffes keinerlei Einfluss. Aufgrund der sich ständig wechselnden Vorgaben der Behörden sehen wir uns außerstande, unsere Patienten bezüglich des Für-und Widers zum Impfstoff von ASTRA-ZENECA verlässlich zu beraten. Da zudem bei Nutzung des AstraZeneca-Impfstoffs jeweils 10 Dosen zeitnah verimpft werden müssen, ist die Anwendung dieses Impfstoffs für uns auch aus logistischen Gründen derzeit nicht praktikabel. Aus diesem Grund werden ab der Kalenderwoche 16 (ab 19.04.2021) die Impfungen im Praxicum solange ausgesetzt, bis wir von staatlicher Stelle vor der Impfstoffbestellung eine sichere Zusage für Menge und Hersteller des Impfstoffs erhalten, der in der Folgewoche zur Lieferung ansteht.

Derzeit ausgesetzt! Impf-Interessenten-Liste:

Derzeit beginnen wir im Vorgriff auf die Impfaktion, die nach Ostern starten soll, eine Liste von Patienten zu erstellen, die Interesse an einer Schutzimpfung haben. Wir bitten um Verständnis, dass derzeit nur im PRAXICUM gelistete Stammpatienten berücksichtigt werden können. Grund hierfür ist die Vorgabe, bei allen Neu-Patienten verpflichtend eine aufwändige Erhebung der Vorgeschichte durchzuführen, die wir in der derzeitigen Situation zeitlich nicht leisten können. Bei der Aufnahme auf die Liste  wird auch vermerkt, ob für den Patienten aus persönlichen oder medizinischen Gründen nur ein bestimmter Impfstoff gewünscht wird oder in Frage kommt. Hierdurch möchten wir sicherstellen, dass wir - je nach Zuweisung des jeweiligen Impfstoffes - nur Patienten einbestellen, die dann auch tatsächlich für die Impfung bereitstehen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Reihenfolge der Aufnahme in diese Liste keinen Einfluss auf die letztendlich von vielen medizinischen und organisatorischen Faktoren abhängige Vergabe eines Impftermins hat.

Impfsprechstunde:

Um einen geregelten Ablauf der geplanten Impfsprechstunden sicherzustellen und den Ablauf der regulären Sprechstunden nicht zu beeinträchtigen, werden wir die Impfsprechstunden nur zu bestimmten Zeiten stundenweise anbieten. Dies ist auch notwendig, da im Praxisablauf speziell für die zweite Impfung Termine bereitgestellt werden müssen. 

Terminvergabe:

Da der Impfstoff -  je nach Herstellervorgabe - für eine bestimmte Anzahl von Impfdosen in der Praxis frisch zubereitet werden muss, werden wir die Patienten zu einem genau festgelegten Impftermin einbestellen. Ihrerseits ist ein pünktliches Erscheinen zwingend notwendig, da der Impfstoff nach der Aufbereitung nur einigen Stunden verwendet werden kann. Bei der verbindlichen Terminvergabe wird Ihnen auch mitgeteilt, welcher Impfstoff aktuell zur Anwendung kommen wird. 

Aufklärung und Einverständniserklärung:

Im Vorfeld ist es notwendig, dass Sie sich zu dem Impfstoff, der eingesetzt wird, informieren. Die Aufklärungstexte werden vom RKI (Robert-Koch-Institut) erstellt und aktualisiert. Zu diesen für die beiden möglichen Impfstoffe unterschiedlichen Aufklärungs- und Einverständnisbögen gelangen Sie über die entsprechende Informationsseite.  Wenn Sie über einen Drucker verfügen, können Sie den Impfvorgang beschleunigen, indem Sie die dem Impfstoff zugeordnete Einverständnis-Erklärung zuhause ausdrucken und zum Impftermin bereits ausgefüllt mitbringen.

Für Patienten, die keinen Zugang zum Internet haben, werden in der Praxis Ausdrucke vorgehalten, die Sie vor dem Impftermin abholen müssen, um sich entsprechend zu informieren. Dies gilt auch die Einverständnis-Bögen, die zum Impftermin ausgefüllt mitgebracht werden müssen. Aufgrund des engen Zeitrasters in den Impfsprechstunden können nur einschränkt weitergehende  Beratungswünsche erfüllt werden. Wir müssen davon ausgehen, dass Ihr Entschluss zur Schutzimpfung nach Aufklärung mittels der offiziellen Informationen des RKI aufgrund Ihrer reiflichen Überlegung weitestgehend feststeht.



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